A-Z eine Liste von Pokerbegriffen zur Übersicht

Begriff aus der Wikipedia...

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Die folgende Liste erklärt viel verwendete Ausdrücke aus der Pokerwelt:


A


Ace to Five
    eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln

Ace to Six
    siehe Ace to Five

Action (Aktion)
    1. der Zug eines Spielers
    2. jeder Einsatz wird in der Regel als Aktion bezeichnet.
    3. ein risikofreudiger Spieler gibt einem anderen Spieler action
    4. aktive Beteiligung am Spiel. Einsätze.

Action Button (Aktionsbutton)
    ein Button, der kennzeichnet, dass ein Stud High/Low-Spieler, der in der vorigen Hand sowohl den High- als auch den Low-Pot gewonnen hat. Dieser Spieler muss in der Regel einen größeren Mindesteinsatz als die anderen Spieler bringen.

Action Card (Aktionskarte)
    eine Gemeinschaftskarte in den Hold’em-Varianten, durch die mehrere Spieler ihre Hand wesentlich verbessern und die hohe Einsätze nach sich zieht

Active Player (Aktiver Spieler)
    ein Spieler, der im aktuellen Pot verbleibt

Active (Aktive Spielweise)
    Spielweise, die häufiges Erhöhen mit sich bringt. Gegensatz: passive - passiv verbleibt

Add On
    1. in einem Cash Game zusätzliche Chips, die eine Person, die sich im Spiel befindet, kauft
    2. in einem Turnier zusätzliche Chips, die sich alle Spieler bis zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen können

advertising (werbend)
    Ein Spieler verändert sein Spiel- und Setzverhalten so, dass die anderen Spieler einen bestimmten Eindruck von ihm erhalten.

Aggression (Aggressivität)
    hohe Einsätze bei Bet oder Raise

Alexander
    Treff-König - bei alten französischen Spielkarten stellte der Treff-König Alexander den Großen dar, siehe Symbolik der Bildkarten
    (Anmerkung: das französische Kartensymbol stellt ein Kleeblatt (franz.: Trèfle) dar und kein Kreuz, darum „Treff“)

All In
    Ein Spieler setzt all seine Chips auf seine Hand.

Ante
    ein Zwangseinsatz, den jeder Spieler bringen muss
    von lat. ante: vor, davor – hier im Sinne von Vorleistung

B

Backdoor (Hintertür)
    Die Möglichkeit, Flush oder Straße mit beiden Karten, Turn und River, zu kaufen (wenn am Flop nur drei Karten dafür passen).

Back-Raise
    Bei einem Einsatz (ohne zu erhöhen) mitgehen, doch nach einer vorgenommenen Erhöhung nochmals erhöhen.

Bad Beat
    Ein Spieler verliert einen Pot, obwohl er zu dem Zeitpunkt, an dem er den Großteil der Chips gesetzt hat, die klar bessere Hand hielt als sein Gegner.

Bad Beat Jackpot
    Von einigen Veranstaltern wird ein Preisgeld geboten, wenn ein Spieler mit außergewöhnlich guten Karten von noch besseren geschlagen wird. Welches Blatt der Verlierer halten muss, um Anspruch darauf zu haben, wird allgemein bekannt gegeben und hängt von der Höhe des Preises ab, etwa: Minimum ein Vierling in Jacks. Auch wird meist verlangt, dass der Spieler zwei der Karten davon im Bunker hält. Der Preis wird hier natürlich an den Verlierer des Pots bezahlt.

Bank (Bank)
    die Verantwortlichen für die Verteilung und Auszahlung von Chips

Bankroll (Spielkapital)
    die Chips oder das Geld, das ein Spieler für das Pokerspiel zur Verfügung hat

Bankroll Management
    ein System zur Verwaltung der eigenen Bankroll/Pokerkasse verstanden unter dem Gesichtspunkt, wann welches Limit gespielt werden kann bzw. sollte, um die Gefahr, durch immer wieder auftretende Schwankungen bankrottzugehen (broke), zu minimieren

Bet (Einsatz)
    1. der Eröffnungseinsatz eines Spielers in einer Setzrunde
    2. in einem Fixed Limit-Spiel der Standardeinsatz

Betting Structure (Setzstruktur)
    die Art und Weise, Anzahl und Größe, in der Einsätze und Erhöhungen gebracht werden

Big Bet
    in einem Fixed Limit-Spiel der Mindesteinsatz, der auf Turn und River gebracht wird

Big Blind
    der große Mindesteinsatz, den ein Spieler bringen muss; siehe auch Blind

Blank
    eine Karte, die die Situation für keinen Spieler entscheidend verändert

Blaze
    eine der inoffiziellen Pokerkombinationen: eine Hand bestehend aus fünf Bildkarten (z.B. zwei Könige, eine Dame und zwei Buben). Ein Blaze schlägt zwei Paare (also insbesondere auch zwei Asse und zwei Könige), verliert aber gegen einen Drilling.

Blind
    ein Mindesteinsatz, den zwei Spieler bringen müssen; siehe auch Small- und Big Blind

Blind-Off (ausblinden)
    Der Stack eines Turnierspielers wird durch die Blinds reduziert.

Blind Steal
    In einem Spiel mit Blinds als Zwangseinsätzen wie Texas Hold’em versteht man unter einem Blindsteal das Stehlen oder Angreifen der Blinds in Form einer Erhöhung vor dem Flop aus später Position oder das Angreifen des Big Blinds aus dem Small Blind heraus, nachdem alle Spieler zuvor ihre Karten abgelegt haben.

Blocker
    Ein Spieler „stiehlt“ einem anderen Spieler Outs, da er Karten hält, die dem anderen Spieler helfen würden.

Bluff
    Ein Spieler versucht seine Mitspieler durch hohe Einsätze dazu zu bringen, aus dem Pot auszusteigen, obwohl er eine schwache Hand hält.

Board (Tisch)
    die offenen Karten, entweder bei Hold’em- oder Stud-Varianten

Bottom End
    die schlechtestmögliche Straight

Bottom Hand
    in den Hold’em-Varianten die schlechtest mögliche Hand einer Kombination, also beispielsweise Bottom Pair oder Bottom Set

Boxed Card
    eine Karte, die durch einen Fehler beim Mischvorgang offen im Deck liegt. Boxed Cards werden üblicherweise einfach ignoriert.

Bring-In
    ein Einsatz, den der Spieler mit der niedrigsten beziehungsweise höchsten Kombination aus den offenen Karten bringen muss

Bubble (Blase)
    Die Phase eines Pokerturniers, in der nur noch wenige Spieler ausscheiden, bis die Geldränge erreicht sind. Der letzte Spieler in einem Turnier, der kein Geld erhält, heißt Bubble boy; das heißt, dass alle Spieler über ihm Geld erhalten

Bubble Boy
    Bezeichnung für den Spieler, der bei einem Turnier als Letzter vor dem Preisgeld ausscheidet.

Bubble Deal
    Der letzte Spieler, der vor den Payout-Rängen aus dem Turnier herausfliegt, erhält seinen Buy-In von den restlichen Spielern zurück.

Bubble Play
    Bezeichnung für die Spielweise am Bubble. Durch die extremen Umstände (viele Spieler haben Angst, jetzt aus dem Turnier zu fliegen) weicht die korrekte Spielweise hier massiv von allen anderen Turnierphasen ab.

Bullets
    Bezeichnung für ein Ass-Pärchen. Sind dies die Pocket Karten, wird auch von Pocket Rockets oder All American gesprochen.

Bully
    auch Big-Stack-Bully. Bezeichnung für sehr aggressiven Spieler, der mehr als das Doppelte an Chips als der aktuell Zweitplatzierte hat.

Busted
    ein Spieler, der aus einem laufenden Spiel ausscheidet

Button
    Der Button oder Dealer-Button ist ein extra ausgezeichneter Chip, der anzeigt, welchem Spieler in der aktuellen Spielrunde die Aufgabe des Kartengebers zufällt. Ebenso wird die Position des Spielers, der in der aktuellen Runde der Kartengeber ist, als Button bezeichnet. Man sagt: Der Spieler befindet sich auf dem Button.

Burn Cards
    Karten die vor jeder Gemeinschaftskarte abgelegt werden.

Buy-In (Einkauf)
    die Summe an Chips, für die sich ein Spieler in ein Spiel einkauft

C

Call (mitgehen)
    Ein bestehender Einsatz wird gezahlt.

Calling Station
    ein Spieler, der sehr viele Einsätze callt, anstatt selbst zu erhöhen oder zu passen

Cap
    die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler in einem Limit-Spiel in einer Setzrunde machen darf
    Die Zahl liegt gewöhnlich bei 3 oder 4. Oftmals wird das Cap aufgelöst, wenn nur zwei Spieler in einer Hand verbleiben.

Case
    die letzte Karte eines Wertes im Deck, beispielsweise Case King

Cash Game
    direktes Spiel um die Einsätze – anders als im Turnier, bei dem der Wert der Chips nicht dem Geldwert entspricht.

Check (schieben)
    Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter.

Check-Raise (schieben-erhöhen)
    Als erstes checken um dann, wenn jemand setzt, zu erhöhen.

Chipleader
    der Spieler, der die meisten Chips besitzt

Chip Race
    geschieht in einem Turnier nach einer Blinderhöhung
    Chips mit kleiner Nomination werden durch größere ersetzt. Der eigentliche Chip Race ist dann das Ausspielen eines aus den nicht umtauschbaren kleineren Chips bestehenden Pots.

Chop
    1. ein Split Pot
    2. ein Spiel eine kurze Zeit spielen und daraufhin verlassen
    3. ein Umtausch von Chips, vom Dealer ausgeführt
    4. Blinds setzen
    5. eine Vereinbarung aller in einem Turnier verbliebenen Spieler, das Preisgeld aufzuteilen
    6. beim Cash Game wenn der Small- und Big-Blind gleich hoch sind: eine Vereinbarung beide Blinds zurückzunehmen, ohne den Flop zu sehen (vorausgesetzt es wurde bis zu den Blinds gefolded).

Closed
    eine abgeschlossene Setzrunde

Coin Flip
    All-In Situation im Pre-Flop bei einer ~50:50 Chance mit niedrigen Pocket Paar gegen zwei hohe Karten beispielsweise 7 7 gegen A J.

Cold Call
    einen Raise (außerhalb des Big Blinds) zu callen

Collusion
    Mehrere im selben Spiel involvierte Spieler verschaffen sich durch unerlaubte Absprachen (oder Zeichen) einen Vorteil.

Color Change oder Color Up
    siehe Chip Race

Community Card (Gemeinschaftskarte)
    eine Karte bei den Hold’em-Varianten, die jeder Spieler verwenden darf

Completion (Vervollständigung)
    eine Art des Einsatzes bei einem Studspiel

Connectors (Verbinder)
    zwei oder mehr Karten, die direkt hintereinander liegen, und damit erhöhte Chance auf eine Straight bieten

Continuation Bet
    ein Einsatz, der von dem Spieler gebracht wird, der schon in der vorigen Setzrunde gesetzt hat

Countdown
    der Dealer zählt nach einer Spielrunde die Karten des Decks, um sicherzugehen, dass es vollständig ist.

Counterfeit
    Die Karten eines Spielers werden mit einer neuen Karte zwar nicht schlechter, machen es aber wahrscheinlich, dass sich die Hand des Gegners verbessert hat.

Cow
    eine Vereinbarung zweier Spieler, sich das Eintrittsgeld und die Prämie für ein Turnier zu teilen

Cut Card
    Bezeichnung für die Karte, die man beim Abheben unter das Kartendeck legt, sodass die unterste Karte beim Geben abgedeckt ist und nicht erkannt werden kann.

Cutoff
    der zur Rechten des Dealers sitzende Spieler

D

Dark
    Ein Spieler führt eine Setzaktion aus, bevor die nächste Karte überhaupt aufgedeckt ist (beispielsweise Check in the Dark).

Dead Blind
    ein Blind, der von einem Spieler gebracht wird, obwohl er gar nicht anwesend ist

Dead Hand
    eine Hand, die von einem Spieler aus einem bestimmten Grund nicht gespielt werden darf

Dead Man’s Hand
    Bezeichnet beim Texas Hold’em die Kartenkombination Ass und Acht
    Der Ausdruck stammt aus dem Draw Poker und steht ursprünglich für zwei Paare, Asse und Achten, Pik und Kreuz.

Dead Money
    Geld, das im Pot liegt und von Spielern stammt, die nicht mehr in der Hand sind

Deal
    1. Karten austeilen
    2. eine bestimmte Vereinbarung

Deal it Twice
    siehe Run it Twice

Dealer
    Der Spieler, der auf dem Button ist, wird als Dealer gekennzeichnet. Er gibt die Karten, es sei denn er wird durch die Anwesenheit eines Croupiers von dieser Pflicht entbunden (Casino, Turniere, etc.)

Dealer’s Choice
    eine Pokervariante, bei der der Dealer entscheidet, was gespielt wird

Defensive Bet (Defensive Wette)
    eine kleine Erhöhung, die der setzende Spieler mit der Absicht tätigt, seinen Gegner von einer noch höheren Erhöhung abzubringen.

Destiny Seat (Schicksalsstuhl)
    Eine Position am Tisch die immer gewinnt, unabhängig davon was für Karten der Spieler bekommt.

Deuce to Seven
    eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln

Discard
    im Draw Poker das Tauschen einer bzw. mehrerer Karten; In anderen Pokervarianten auch teilweise Bezeichnung für das Passen.

Dominated Hand (Dominierte Hand)
    eine Hand, die einer anderen sehr ähnlich ist, aber einen schlechteren Kicker hat

Door Card
    die erste offene Karte im Stud

Double Suited
    ein Term aus Omaha, der angibt, dass die Startkarten eines Spielers zwei Karten zweier Farben beinhalten

Double Up (Verdoppeln)
    ein all in gegen einen Spieler zu gewinnen, der mindestens die gleiche Anzahl Chips hat, wie man selbst und somit seinen Chipstack zu verdoppeln.

Downcard
    eine Karte, die nur für einen Spieler sichtbar ist

Draw
    eine Hand, die bestimmte Karten braucht, um sich wesentlich zu verbessern

Drawing Dead
    Ein Spieler hat keine Chance mehr, die Hand zu gewinnen.

Drop
    siehe Fold

Dynamo
    Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter (vergleichbar mit Check).

E

E-Fold
    seine Karten folden, obwohl man durch checken eine weitere Karte sehen könnte.

Eight or Better
    so wird in High/Low-Spielen die Low-Hand gewertet. Ist sie besser oder mindestens gleich gut wie 45678, hat sie sich als Low-Hand qualifiziert.

Equity (Gleichwertigkeit)
    siehe Pot Odds

Exposed Card
    eine Karte, die beim Geben unabsichtlich aufgedeckt wurde

F

Family Pot
    eine Situation, bei der fast jeder Spieler den Flop sieht

Fifth Street
    1. eine andere Bezeichnung für River
    2. die fünfte Karte eines Studspielers

Final Table
    der letzte Tisch eines Turniers

Fish (Fisch)
    ein unerfahrener oder schlechter Spieler.

Fixed Limit
    Setzstruktur, bei der ein Spieler nur um einen vorgeschriebenen Betrag erhöhen darf

Flash
    eine Karte des Decks für kurze Zeit unabsichtlich freigeben

Flat Call
    Ein Spieler geht nur mit, anstatt zu erhöhen.

Float
    Der Call eines Bets auf dem Flop mit der Absicht nach dem Turn einen Bet bzw. einen Reraise zu machen. Dieser „Move“ bietet sich bei Spielern an, die häufig einen Contibet (Continuation Bet = nach Preflop Bet auch nach dem Flop zu setzen) machen. Dabei soll der Float gegenüber einem Reraise auf dem Flop die eigene Hand stärker und glaubwürdiger erscheinen lassen.

Floorman
    ein Casinoangestellter, der sich um das Wohl der Kartentische und der Spieler kümmert. Falls es zwischen dem Croupier (Dealer) am Tisch und einem oder mehreren Spielern Streitigkeiten gibt z. B. infolge Regelauslegung kann der Floorman beigezogen werden. Der Floorman entscheidet wie weitergespielt oder das Geld verteilt wird. Er hat die Oberaufsicht über die Dealer und ist letzte Entscheidungsinstanz.

Flop
    die ersten drei Community Cards bei den Hold’em-Varianten

Flush
    fünf Karten einer Farbe

Fold (Poker)
    passen

Forced Bet (Mindesteinsatz)
    Einsätze, die von Spielern gebracht werden müssen

Four of a Kind oder Poker (Vierling)
    eine Hand, die alle Karten eines Wertes beinhaltet

Fourth Street
    1. der Turn
    2. die vierte Karte bei Studspielen

Free Card
    Spieler sehen eine Karte, ohne zuvor einen Einsatz gecallt zu haben.

Freeroll
    1. ein Turnier, das keine Teilnahmegebühr verlangt
    2. eine Hand, die ein Spieler noch gewinnen kann und schlechtestenfalls einen Split Pot erreicht

Freezeout
    die gewöhnliche Turnierform. Wenn ein Spieler seine Chips verliert, ist er ausgeschieden.

Full House auch Full Boat oder Boat
    eine Hand, die aus einem Drilling und einem Paar besteht. Auch zeitwörtlich gebraucht: "He boated on the river!".

G

Gap Hand (Lückenhand)
    Eine Gap Hand ist eine Hand, bei der mindestens ein Wert zwischen den beiden Karten liegt.

Going South
    Ein Spieler entwendet bei einem Cash Game heimlich eigene Chips. (meistens nicht erlaubt)

Gutshot (Bauchschuss)
    siehe Inside Straight Draw

H

Hand (Hand)
    die besten fünf Karten eines Spielers

Hand for Hand (Hand für Hand)
    Wenn ein Turnier so weit fortgeschritten ist, dass nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen damit das Preisgeld erreicht wird oder dieses bereits erreicht wurde, wird an allen verbliebenen Tischen gleichzeitig die nächste Hand begonnen um Chancengleichheit zu gewährleisten und langsamere Tische nicht zu bevorteilen.

Heads Up
    1. Ein Pokerspiel zwischen zwei Spielern
    2. die Phase innerhalb einer Hand, bei der nur noch zwei Spieler verbleiben, weil alle anderen gepasst haben

High
    die beste Hand nach der üblichen Definition gewinnt

High Card
    eine Hand, die keine Kombination bildet

High/Low
    eine Wertungsvariante, bei der sich die High-Hand den Pot mit der Low-Hand teilt

Hole Cards
    die Karten, die ein Spieler verdeckt erhält

Hold Cam
    in den Tisch integrierte Kameras, die die Karten der Spieler erfasst

Home Game
    ein Spiel, das in einer privaten Runde stattfindet

H.O.R.S.E.
    eine gemischte Pokervariante

H.O.S.E.
    eine gemischte Pokervariante

I

Implied Pot Odds (Implizierte Pot Odds)
    eine Form der Berechnung der Pot Odds bei der zukünftige Karten berücksichtigt werden

Inside Straight Draw, auch Belly Buster oder Gutshot
    Teil einer Straße, die nur mit den Karten eines Wertes vervollständigt werden könnte (Beispiel: 4 5 7 8)

Insurance (Versicherung)
    ein Spieler wettet mit einem anderen über den Ausgang einer Hand, gemäß der Chancen, die Hand zu gewinnen. Wird vor allem in Turnieren angewendet

in the money (im Geld)
    Bezeichnung für einen Spieler, der ein Turnierpreisgeld erhält: meistens, wenn er in den oberen 10 % landet

in the zone
    ein Spieler der über einen gewissen Zeitraum nahezu alle Hände (ob gute oder schlechte Starthand) durch Glück gewinnt

J

Jackpot
    1. eine Draw-Variante
    2. eine hohe Geldsumme, die an jemanden vergeben wird, der einen Bad Beat hat – also eine Art Versicherung – oder einen Royal Flush, als Belohnung

K

Kicker
    die Beikarte(n) der Hole Cards eines Spielers, diejenigen der fünf Karten, die nicht zu den Karten gehören, die den Rang der Hand bestimmen.

L

Laydown
    eine (meist starke) Hand abzulegen

Limit
    die Setzstruktur, siehe auch unter Fixed Limit und No Limit

Limp In
    Ein Spieler zahlt nur den Mindesteinsatz, anstatt zu erhöhen.

Loose
    ein Spieler, der sehr viele Hände spielt

Low
    1. die niedrigste Karte nach dem Wert
    2. eine Wertungsvariante, siehe auch High/Low

Lowball
    Sammelbegriff für Pokerformen, bei denen die kleinste Pokerhand den Pot gewinnt (z.B. Razz)

Low Stack
    Ein Spieler mit einer geringen Anzahl an Chips im Turnier.

M

Made Hand (Gemachte Hand)
    eine Hand, die sich nicht mehr verbessern muss

Match the Pot
    genau den Pot setzen

Monster
    eine sehr starke Hand

Muck
    1. passen
    2. der Ort, an dem die abgelegten Karten liegen

N

No Limit
    eine Variante der Setzstruktur, bei der jeder Spieler eine beliebige Summe setzen kann. Bei No Limit darf jeder Spieler in jedem Zug eine beliebige Anzahl an Chips setzen, sofern der Betrag mindestens einen Big Blind höher als der Vorgegebene ist. Eine Ausnahme stellt hierbei das all in dar.

Nuts
    die bestmögliche Hand

Nut Flush Draw
    wenn man nur noch eine Karte benötigt für den höchstmöglichen Flush

O

Offsuit
    Die Karten haben unterschiedliche Farben.

One Gapper
    Die Startkarten (z. B. in Texas Hold’em) haben untereinander einen Kartenwert Abstand z. B. 7/5 oder König/Bube usw.

Open Ended Straight Draw
    Teil einer Straße, die von einer von zwei Kartenwerten vervollständigt werden kann (Beispiel: 4 5 6 7)

Outs
    die Karten, die einem Spieler helfen, seine Hand wesentlich zu verbessern

Overcard
    eine Karte, die höher ist als bestimmte andere Karten

Overpair
    ein Paar, das höher ist als bestimmte andere Paare

P

Pair (Paar)
    zwei Karten desselben Wertes

Passive (Passiv)
    Ein Spieler wartet oft ab, passt oder geht mit, anstatt zu erhöhen und zu setzen.

Pat
    im Draw-Poker eine Hand, die bereits fertig ist und nicht mehr geändert werden muss

Pay Off
    mitzugehen, obwohl man kaum mehr eine Chance hat, die Hand zu gewinnen, andererseits aber Pot Committed

pick up
    man trifft mit Ansagen eine Karte im Flop

Pocket Cowboys
    sind die Holekarten KK

Pocket Pair
    Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar.

Pocket Rockets
    Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar aus zwei Assen (American Airlines). Als Starthand bietet diese Kombination bereits vor dem ersten Setzen mit 30 % die höchste statistische Siegchance.

Poker
    ein Vierling wird auch als Poker bezeichnet

Pokerface
    ein Gesicht, das nichts über die Situation verrät

Position
    die Position, in der sich ein Spieler befindet; elementarer Bestandteil des Spiels

Pot
    die Gesamtsumme aller Chips, die in eine Hand investiert werden

Pot Committed
    Es befindet sich bereits so viel Geld im Pot, dass ein Spieler nicht passen kann.

Pot Limit
    Es darf höchstens so viel gesetzt werden, wie sich im Pot befindet.

Pot Odds
    das Verhältnis zwischen dem zum Bezahlen einer Wette nötigen Betrag und dem aktuellen Wert des Pots

Preflop
    Die Phase vor dem Flop, wenn man nur 2 Karten (Hole Cards) auf der Hand hat

Probe Bet
    eine Art Testeinsatz

Protection (Schutz)
    Ein Spieler schützt seine Hand durch sehr große Einsätze.

Q

Quads
    ein anderes Wort für Four of a Kind

R                               <a name="R"></a>

Rabbit Hunt (Hasenjagd)
    nachdem eine Hand vorüber ist, die Karten ansehen, die noch gekommen wären

Rail
    1. die Auflage bei einem Pokertisch
    2. der Bereich zwischen Pokertisch und Zuschauern
    Die Zuschauer werden oftmals Railbirds genannt.

Rainbow
    ein Flop, dessen drei Karten jeweils verschiedene Farben haben

Raise
    eine Erhöhung des Einsatzes

Rake
    die Abgabe, die ein Spieler nach einem Pot an das Casino oder den Onlinepokerraum abgeben muss

Rakeback
    der Teil, den ein Spieler von der Gebühr des Pokerraums zurückbekommt

Rebuy
    Ein Spieler kauft sich erneut in ein Turnier ein, nachdem er alle Chips verloren hat.

Ring Game
    siehe Cash Game

River
    die letzte Community Card, die gegeben wird

Riverfishing
    Ein Spieler hofft auf die letzte Karte des Dealers zur Vervollständigung seines Blattes

River Giver
    Als River Giver wird bezeichnet, wenn der Dealer auf dem River eine Karte gibt, die das bis dato schlechtere Blatt zum gewinner Blatt macht.

Rock
    ein sehr tighter Spieler

Round the Corner Straight
    (Eckfolge) Folge von fünf Karten beliebiger Farben mit dem As in der Mitte (wird nicht als Straße gewertet)

Royal Flush
    Straße in einer Farbe mit Ass als höchste Karte

Run it Twice
    jede Karte doppelt geben, um den Glücksfaktor zu verringern

Runner Runner
    eine Zwei-Karten-Kombination, die einem Spieler eine gute Hand beschert; siehe auch Backdoor

S

Satellite
    ein Turnier, über das man sich für ein größeres Turnier qualifizieren kann

Scare Card (Angstkarte)
    eine Karte, bei der ein Spieler befürchtet, nicht länger die beste Hand zu halten

Scoop
    bei High/Low-Spielen sowohl den Low- als auch den High-Pot zu gewinnen

Semi Bluff
    Ein Spieler blufft, hat aber eine Hand, die sich noch verbessern kann.

Set
    ein Drilling, der aus einem Pocket Pair entstanden ist

Shark (Hai)
    ein professioneller Spieler

Shootout
    ein Turnier, bei dem immer nur der Erste eines Tisches weiterkommt

Shortstack
    der Spieler mit den wenigsten Chips

Shorthanded
    ein Tisch mit höchstens sechs Spielern

Showdown
    Alle Karten der im Pot verbliebenen Spieler werden aufgedeckt.

Skip Straight
    massives Overpushen auf dem River, mit den Nuts bzw. 2nd Nuts.

Skip Straight
    (Sprungfolge) Folge von fünf Karten beliebiger Farben, bei der jeweils eine Karte übersprungen wird, z. B. As, Dame, Zehn, Acht, Sechs

Side Pot
    eine Art zweiter Pot, der entsteht, wenn ein Spieler all in ist. Dieser Spieler kann nur den ersten Pot gewinnen – wenn er gewinnt, geht der Side Pot an den Spieler mit dem zweitbesten Blatt.

Sit and Go
    eine Turnierform mit wenigen Spielern und flexibler Startzeit, die beim Onlinepoker Anwendung findet

Slowplay
    Ein Spieler setzt mit einer starken Hand nur kleine Einsätze.

Small Blind
    siehe Blind

Split
    siehe High/Low oder Split Pot

Spread Limit
    eine Setzstruktur, bei der nur in einem bestimmten Rahmen gesetzt werden darf

Stack
    alle Chips, die ein Spieler besitzt

Stake
    eine Bezeichnung für die Höhe der Einsätze, beispielsweise High Stakes

Stand Pat
    siehe Pat

Steel Wheel
    Straight Flush von Ass bis Fünf – vergleiche Wheel

Stonecold Nuts
    siehe Nuts, zusätzlich ist sicher, dass die Hand am River immer noch nut ist

Straddle
    ein optionaler dritter Blind, der von dem Spieler under the gun gesetzt wird

Straight (Straße)
    fünf Karten, die in ihrem Wert aufeinanderfolgen

Straight Flush
    fünf Karten, die aufeinanderfolgen und dieselbe Farbe haben; die beste Kombination

String Bet
    Beim Setzen die Chips einzeln bzw nicht als ganzes zu setzen. Gilt ohne vorherige Ansage meist als Call

Stud
    eine Pokervariante

Suckbet
    eine kleine Erhöhung am River mit einer sehr starken Poker-Hand, die der Gegner wegen der guten Pot Odds fast callen muss

Suited
    von derselben Farbe

Suited Connectors
    vom Wert aufeinanderfolgende Karten der gleichen Farbe

T

Tell
    ein Zeichen, durch das sich ein Spieler verrät

Three of a Kind
    drei Karten eines Wertes

Tight (Poker)
    Ein Spieler spielt nur wenige Starthände.

Tilt
    aggressives und unkonzentriertes Spielen aufgrund der vorherigen Ereignisse. Normalerweise nach einem Bad Beat;

Top (pair, set, kicker)
    Das höchste aller möglichen Paare, Sets oder Kicker.

Top (pair, set, kicker)
    Top Pair mit bestmöglichem Kicker. Liegt auf dem Flop K94, und man hält AK in der Hand, so hat man mit KK "Top Pair" und dem Ass dazu Top Kicker.

Turn
    die vierte Community Card, die gegeben wird

U

Under the Gun
    der Spieler zur Linken des Big Blinds

V

Value Bet
    ein Einsatz, der von einer guten Hand gemacht wird. Der Spieler hat den Wunsch, dass er (mindestens) gecallt wird.

W

Walk
    Alle Spieler passen bis zum Big Blind.

Wheel
    1. eine Straße vom Ass bis zur Fünf
    2. bei Deuce to Seven die bestmögliche Hand, 23457

Wild Card
    1. Karten, die gewöhnlicherweise nicht in einem Deck sind
    2. kostenlose Eintrittskarte zu einem sonst kostenpflichtigen Turnier, meist als Preis eines Gewinnspiels

Wrap
    bei Omaha Hold’em ein Straight Draw, der aus zwei Community Cards und drei Hole Cards besteht, beispielsweise 345A als Hole Cards und 67K als Community Cards – in diesem Fall würde eine 3, 4, 5 oder 8 die Straße komplettieren.

Quelle A-W: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pokerbegriffen

X

X-mal
    X-mal gespielt und den Spaß immer noch nicht verloren :-D

Y

Yesssssssssss
    Die beste Beschreibung für das Gefühl, wenn ich eine wackelige Hand gewonnen habe

Z

Zaubern
    müsste man können um diesen verflixten River zu überlisten!!!

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